hundepfote-b
Logo Mama1 breite verändert

 

Anton in der Wiese bearb.

Hunde-Freunde

hundepfote-b

Herzlich Willkommen

hundepfote-b

Schön dass sie auf meiner Seite stöbern.
Alle Fotos und sind von mir und ich berichte von meinen eigenen Erlebnisse im Tierschutz.

Mo0lly_bearb_

Hier lesen SIE zwei wahre Erlebnisse über Martin und Straila

 

Straila, mein Mädchen

Als ich am ersten Tag ins Tierheim kam und zwischen den Gehegen die Gänge entlang ging, entdeckte ich ein kleines zusammen gekauertes, braunes Wesen. Ängstlich rollte sie sich noch enger zusammen als sie mich sah. Mit ihren grossen Augen blickte sie mich an. In diesen wunderschönen Augen konnte ich ihre Angst und das genze Leid sehen, Was muß diese kleine süsse Maus Schlimmes erlebt haben. Sie lief von allen Menschen davon und versteckte sich. Zwischen uns war es sofort Liebe auf den ersten Blick.

IMG_2123 bearb.
IMG_2625 bearb.

Ich setze mich zu der dünnen Fellnase auf den Boden und hielt ihr Leckerli hin. Zaghaft schaute sie mich an und kroch ein wenig näher zu mir. Vorsichtig versuchte ich mit der süssen Maus Kontakt aufzunehmen. Mit leiser Stimme redete ich mit der Kleinen und blieb sitzen. Plötzlich stand Straila auf und kuschelte sich an mich. Das Eis war gebrochen. Wir waren von jetzt ab unzertrennlich.

Ich setzte meinen Weg fort. Das süsse Hundemädchen schlich sich leise hinter mir her. Für mich war es ein glückliches Gefühl ihr Herz erobert zu haben. Der Gedanke, dass wir uns schon einmal begegnet sind, liess mich nicht mehr los.

Comtess u.ich bearb.
IMG_2743 bearb.
ich mit Hunden bearb.

In meiner Nähe fühlte sie sich wohl. Ich streichelte sie und redete mit Straila. Immer war sie an meiner Seite. Ich wusste, wir waren Seelenverwandt. Kaum war ich weg oder nicht zu sehen lief Straila davon und versteckte sich zwischen den Gehegen.
Ich besorgte Futter und suchte sie wieder. So bald sie mich sah, kam sie schwanzwedelnd auf mich zu. Ich setze mich zu ihr auf den Boden und fütterte sie.
Da sie sehr krank war, mischte ich die Medikamente unter das Futter.
So lange ich im Tierheim war beobachtete mich die süsse Maus und blieb bei mir. Abends nachdem wir das Tierheim verlassen haben ,verschwand sie wieder.
Morgens, tauchte sie wieder wie aus dem Nichts auf und begrüsste mich freudestrahlend . Die Freude war auf beiden Seiten sehr gross. Wir verbrachten wieder viel Zeit zusammen.
Jeden Tag das gleiche Spiel, ich setze mich zu ihr, fütterte sie und streichelte die niedliche Fellnase.
Unsere Beziehung wuchs von Tag zu Tag. Ich versprach Straila, dass ich sie holen werde.
Den ganzen Tag hielt sie sich im Eingangsbereich auf, war aber scheu wie ein Reh. Kaum näherte sich eine Person lief sie weg , war aber ich da, suchte sie Schutz bei mir und genoss die Zuneigung. Abends legte ich ihr immer eine Decke auf den Boden und machte ihr ein kuschliges Bett. Aber kaum habe ich das Tierheim verlassen, war mein kleiner Spatz wieder verschwunden
.

IMG_2304 bearb.
IMG_2120 bearb.
Straila Gedenkseite

Ihr Appetit wurde auch immer besser und sie freute sich jeden Tag auf ihre Schmankerln, die ich brachte. Ich war überglücklich sie an meiner Seite zu haben.
Straila war für mich etwas Besonderes.
Nachts machte ich mir immer grosse Sorgen, da sie sich in die hintersten Ecken zurückzog und immer draussen auf dem kalten Boden schlief.
Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und ich musste Abschied nehmen. Noch einmal bekam sie die besten Leckerli von mir und ich drückte sie fest an mich, flüsterte ihr ins Ohr nicht aufzugeben und auf mich zu warten.
Mit ihren grossen Augen sah sie mich durchdringend an. Sie verstand alles. Der Abschied fiel uns beiden schwer. Als ich das Tierheim verliess stand sie zum ersten Mal am Tor und schaute mir nach.
Ich werde nie ihre traurige Augen vergessen.
Auch in Deutschland schickte ich Straila jeden Tag viele guten Gedanken und versuchte ihr zu erklären,dass ich ja bei ihr bin.

IMG_2390 bearb.

Straila hat nicht auf mich gewartet. Sie hat sich heimlich davon geschlichen und ist zu ihren Freunden ins Regenbogenland gegangen.
Wenn der Schmerz auch gross ist – ich muss einfach ihre Entscheidung akzeptieren.
“Viel Glück meine kleine Maus in der anderen Welt. Du wirst ewig in meinem Herzen sein und ich bin sicher wir werden uns wieder sehen.”

Martin, mein kleiner Schatz

Martin bearb.

Als ich das erste Mal sah, war es Liebe auf den ersten Blick.
Du standest zitternd auf Deinen wackligen Beinchen ganz hinten in der Ecke, und ich fühlte mich sofort zu dir hingezogen. Von diesem Moment an warst Du MEIN Martin, und meine Gedanken kreisten ständig um Dich

Ein abgemagertes Häufchen Elend warst Du, mochtest weder trinken noch fressen, so haben wir Dir flüssige Nahrung gegeben, damit Du wieder zu Kräften kommst, und Dich auch sonst - so gut es ging - verarztet

Martin imkorb bearb.
IMG_2548 bearb.

Ich war bei Dir, so oft ich konnte, hab’ Dir Deine “Pfote” gehalten, mit Dir gelitten und gebangt.
Neben der vielen Arbeit im Tierheim habe ich mir immer mal wieder die Zeit dafür “gestohlen” Dich in eine schöne,saubere neue Decke einzuwickeln, Dich in meinen Armen zu halten, Dich zu wärmen und Dir all’ meine Liebe spüren zu lassen.

Martin 2 bearb.

Ich hatte eine Funken Hoffnung, dass Du wieder gesundest und es doch noch ein HAPPY-END” geben würde.
Eines morgens fand ich Dich leblos auf dem Boden liegen. Ich konnte mich nicht mal von Dir verabschieden, als Du über die Regenbogenbrücke gegangen bist. Doch das Schicksal meinte es leider nicht gut mit Dir
.
Tränenüberströmt hielt ich Dich noch eine ganze Weile lang in meinen Armen, so wie wir es immer gemacht haben

Als ich Dich begrub, regnete es, und meine Tränen mischten sich mit den Regentropfen, so als ob der Himmel “mit weinte” und mich trösten wollte.

Martin3 bearb.

Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben,
Ruhe sanft mein lieber Martin -bis wir uns wiedersehen...

Deine Ulrike

[Startseite] [Anton,Molly] [Projekte] [CSAF Katzen] [Happy End] [traurige Realität] [Heuler] [Straila] [Schlachthof] [Regenbogen] [Impressum]