hundepfote-b
Logo Mama1 breite verändert

 

Anton in der Wiese bearb.

Hunde-Freunde

hundepfote-b

Herzlich Willkommen

hundepfote-b

Schön dass sie auf meiner Seite stöbern.
Alle Fotos und sind von mir und ich berichte von meinen eigenen Erlebnisse im Tierschutz.

Die traurig-tragische Geschichte von Heuler

Heuler_4_bearb.[1]
Mo0lly_bearb_

Heuler, kam ca. 2000 ins Tierheim . Alle ihre Geschwister waren sehr krank und sind gestorben, nur sie hat als einzige überlebt.
Da das kleine Welpenmädchen immer traurig war und weinte wurde sie HEULER getauft.
Ihre Scheu und Angst hat sie nie verloren. Ihre Ersatzmama wurde Otti, eine süsse Hündin.
Leider ist ihre “Mama” bald verstorben und Heuli zog sich noch mehr zurück.
Endlich hatte sie eine Freundin gefunden, die kurze Zeit später tot gebissen wurde. Heuli, war wieder allein und einsam.
Da sich das liebenswerte Hundemädchen immer mehr zurückzog, ging sie in der Masse unter.

Niemand nahm von dem inzwischen von erwachsenen Hundemädchen Notiz bis im Winter auffiel, dass sie nichts mehr frass. Heuli wurde aus den Gehege geholt und zum Tierarzt gebracht.
 Dort wurde festgestellt, dass es nicht die Zähne waren sondern ein riesiger Tumor im Rachen- und Mundbereich.
Das war der Grund warum die Hündin aus dem Gehege in ein Zuhause durfte. Endlich lernte Heuli Liebe und Zuneigung kennen.

Heuler_f._Geschichte_bearb.[1]

Jetzt ist diese süsse Fellnase überglücklich und geniesst die Liebe und Zuneigung.

Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt Heuli den Strand kennen..

Heuler und Gipfel bearb.

Es war Freitagnachmittag und wir entschlossen uns mit unserer Tierfamilie einen Ausflug ins Taurus-Gebirge zu unternehmen. Mit Sack und Pack begann das Abenteuer.

Heuler und Püppy freuten sich über die Spaziergänge. Heuli wirkte wie ein junger, gesunder Hund. Wir konnten einfach nicht glauben, dass sie so schwer krank war. Wir verbrachten eine wunderschöne Zeit. Wir fühlten uns alle glücklich und frei. Einfach unvergesslich.
 
Montag 7.07., der Alltag hat uns wieder eingeholt und wir bereiteten uns auf den Weg zur Arbeit ins Tierheim vor als unsere Heuli morgens beim Verlassen der Wohnung innerhalb von Sekunden verschwand. Sie war wie vom Erdboden verschluckt. Wir hatten sofort eine Suchaktion gestartet. Aber vergebens. Deprimiert machten wir uns auf den Weg ins Tierheim. Dort leben ca. 250 liebenswerte Vierbeiner, die alle ein trauriges Schicksal erlebt haben. Es blieb uns kaum Zeit zum Nachdenken .Wir waren mit den Tieren beschäftigt als Heuler plötzlich schwanzwedelnd vor dem Tor stand. Abends traten wir überglücklich mit unserer Ausreisserin den Heimweg an.
 
Am nächsten Morgen, 8.7. gingen wir alle zusammen aus dem Haus. Püppy voraus, Heuli und dann wir. Plötzlich war sie wieder verschwunden. Einfach weg. Alles Suchen und Rufen war vergebens, sie war nirgends zu sehen. Da Heuli am Tag vorher den Weg zum Tierheim gefunden hatte, waren wir überzeugt, sie wollte alleine auf Entdeckungstour gehen und die gewonnene Freiheit auskosten. Aber unsere Ausreisserin ist nicht erschienen. Wir waren beunruhigt und machten uns abends auf die Socken um nach ihr zu forschen. Kreuz und quer durchstreiften wir zu Fuss die Plantagen und mit dem Auto die Gegend. Mit dem Auto ging es bergauf und bergab. NICHTS! Völlig erschöpft kehrten wir heim.
Der Gedanke, dass unser krankes Hundemädchen alleine draussen in der Nacht herum irrte, machte uns fast wahnsinnig. Sie kannte ja die Gefahren der Freiheit nicht.
 
9.7. Erneut begann vor Morgengrauen das selbe Spiel. Wir kletterten Felsen hinunter, robbten durch die Plantagen und Sträucher, liefen die Strassen entlang , riefen ihren Namen, zeigten Fotos her. Nichts! Langsam im Schrittempo begaben wir uns ins Tierheim um die Hunde zu versorgen. Unsere Gedanken kreisten nur um unsere ausgebüchste Fellnase. Nach der Arbeit begann alles bis in die späte Nacht von vorne. Abermals durchstreiften wir zu Fuss die Gegend und schauten in alle Häuserecken, Kanäle und Wasserlöcher, ständig erhielten wir von den Leuten Fehlinformationen, wir verteilten in den Geschäften Fotos. Bei Dunkelheit trauten sich die ängstlichen Strassenhunde aus ihren Verstecken hervor. Mehrmals riefen uns Leute an sie hätten den Hund gesehen, wir schöpften Hoffnung, aber immer war es negativ.
In unserer Not riefen wir noch ganz spät in der Nacht Karina an (Tierkommunikation). Sie versuchte Kontakt mit der “Verschwundene” auf zunehmen und überzeugte uns, Heuli hätte sich zum Sterben zurückgezogen. Verzweifelt gingen wir ins Bett. An Schlaf war nicht zu denken.
 
10.7. Mittler Weile sind einige Tage vergangen und von dem Hundemädchen fehlte immer noch jede Spur. Es ist bereits 22.00 Uhr. Wir befanden uns oberhalb in einem kleinen Dorf. Eine türkische Familie bekam unsere Sorgen mit und lädt uns zum Abendessen ein. Die Kinder beteiligten sich an der Suche. Eine Frau sagte uns, dass jede Nacht ein Hund zum Balkon käme und sie ihn fütterte. Wir schöpften Mut und warteten fast die ganze Nacht vor dem Haus, aber kein Vierbeiner kam. Deprimiert fuhren wir heim. Wir fragten erneut Karina und sie teilte uns mit ” Heuler lebe !”
 
 11.7. Nach schlafloser Nacht stellten wir erneut einen Schlachtplan auf. Unsere Füsse waren inzwischen von den Dornen, Gräsern und Steinen ganz zerkratzt, aber eine innere Stimme sagte uns wir müssten weiter suchen. Wir kochten ein Huhn und setzten uns die halbe Nacht vor dem Haus der besagten Frau oberhalb des kleinen Dorfes. Aber umsonst.
Unsere Nerven lagen bereits blank. Aber die Ungewissheit gab uns die Kraft nicht aufzugeben Wir fühlten im Herzen, dass unsere HEULI noch lebte.
Inzwischen wurde eine Belohnung ausgesetzt. Wir bekamen viele Anrufe, aber das Hundemädchen ist nicht dabei. Für die “MEISTEN “ schaut jeder Hund gleich aus.
 
12.7. Unser Tagesablauf veränderte sich nicht. Wir waren gerade in der Wohnung angekommen als das Telefon klingelte .Ein Mann sagte Heuler sei gesehen worden und wir rannten aufgeregt los. Da war ein Vierbeiner, aber nicht Heuler. Plötzlich kam uns die Idee auch die Mülldeponie zu kontrollieren. Wir eilten mit dem Auto zur Mülldeponie und durchwühlten mit Stecken die Müllberge. Vielleicht wurde sie entsorgt. Wir entdeckten viele tote Hunde in Plastiktüten, aber sie war nicht dabei. Wir gaben nicht auf, durchsuchten immer aufs Neue das gesamte Gelände zwischen Tierheim und dem Dorf .
Auf dem Weg ins Dorf zurück begegnete uns ein Mann von der Müllabfuhr. Wir fragten ihn nach unserem Vierbeiner. Er erzählte uns von einem tot gebissenen Hund, den er unter der Brücke gefunden hätte und auf der Mülldeponie entsorgte. Wir rasten wieder mit dem Auto den Berg hoch und durchforsteten das gesamte Gelände, aber es war nur ein Flop.
Wir waren völlig aufgebracht und wütend über den üblen Scherz . Voller Wut suchten wir diesen Mann um ihn zur Rede zu stellen. Er gab uns zur Antwort: ”Ich habe nur Spass gemacht!”
 Hieran kann man erkennen wie die meisten Menschen über diese liebenswerte Geschöpfe denken. Es ist traurig!!! Warum werden diese Geschöpfe so missachtet.
13.7. Die Ungewissheit “lebt sie noch oder liegt Heuli irgendwo schwer verletzt” machte uns fast verrückt. Vor jeder Fahrt ins Tierheim suchten wir immer wieder die gesamte Gegend ab. Es war als hätte das Hundemädchen sich in Luft aufgelöst. Auch das Zentrum vom Dorfplatz haben wir nachts mit Taschenlampe beobachtet. Vielleicht hielt sie sich dort auf???
 
14.7. Leider mussten wir nach Deutschland zurück. Zwei Hunde, Dynia und Lex durften mit uns kommen. Während des ganzen Fluges drehten sich unsere Gedanken nur um Heuler. Kaum waren wir in München gelandet, ereilte uns die freudige Nachricht dass ein kleiner Junge aus dem Dorf Heuler gefunden hatte.
 Sie lag mit gebrochen Bein in einen Kanal voll Wasser, noch ein paar Stunden und sie wäre vor Schwäche ertrunken. Unser Gefühl hatte Recht, wir waren ständig in ihrer Nähe.
Wir sind überglücklich. Leider ist ihr Gesundheitszustand sehr bedrohlich. Das Bein musste sofort operiert werden und der Tumor ist auch sehr stark gewachsen. Hoffentlich darf sie noch lange bei uns bleiben.
 
In diesem Zusammenhang gibt es allerdings mehrere Ungereimtheiten
 
Im Gegensatz zu uns, die wir Heuler tagelang suchten und total mit Unkraut, Kletten, Schmutz und Schrammen versehen waren, war Heuler in einem "guten Zustand".
 
Wohin ist dieser kranke, langsame Hund so schnell verschwunden ???
 
Warum sie nicht - hat sie vielleicht doch irgendwo gewohnt ???.
 
Aus Heulers Scheide, welche rot, geschwollen und geweitet war, lief eine weisse, klebrige Flüssigkeit (Sperma ?) Leider keine Seltenheit !!!!
 
Wieso wurde uns erst um 20.00 Uhr abends Bescheid gesagt, wenn Heuler doch angeblich schon um 14.00 Uhr angefahren wurde ????                        Fragen auf die wir nie eine Antwort erhalten werden!

 

 

Sonnenuntergang bearb.
[Startseite] [Anton,Molly] [Projekte] [CSAF Katzen] [Happy End] [traurige Realität] [Heuler] [Straila] [Schlachthof] [Regenbogen] [Impressum]